Vereinfachte Darstellung eines ext-Dateisystems

  Dateisysteme von Linux sind z.Bsp. ext2 (extended filesystem 2), ext3, ext4.

Interna
Ausgangspunkt ist eine Festplatte oder eine Partition einer Festplatte mit ausreichendem Speicherplatz. Der Speicher wird z.Bsp. in Blöcke zu je 1024 Byte(1kByte) strukturiert und durchnummeriert. Anschliessend werden die Blöcke in mehrere Gruppen eingeteilt, die je verschiedene Datentypen speichern.

Block1Gruppe1Bootblock
Block2Gruppe2Superblock
Block3 bis n1Gruppe3I-Node-Bitmap(welche Blöcke für I-Nodes sind frei?)
Block n1+1 bis n2Gruppe4Daten-Bitmap(welche Blöcke für Daten sind frei?)
Block n2+1 bis n3Gruppe5Speicher für I-Nodes
Block n3+1 bis n4Gruppe6Speicher für Daten

Gruppe6 ist die grösste Gruppe. Die fünf anderen enthalten nur Verwaltungsinformationen.

-> Trennung von Daten und Verwaltung

Journaling File Systeme für UNIX/Linux


ext3, ext4, JFS, ReiserFS, XFS ...
Durch Journaling kann das Filesystem schneller in einen konsistenten Zustand überführt werden. Ein Transaktionsmanagement erfolgt bei Veränderungen im Filesystem.
Ein effizientes Suchen z.Bsp. nach Dateinamen ist mittels Einsatz von Suchbäumen möglich.
Die maximale Dateigröße beträgt bei ext3 16TB. (TB=Terra Byte).