Samba

Wollen wir ein kleines Tänzchen wagen? Wie wäre es mit Samba.

Doch bevor wir uns auf die Tanzfläche begeben, müssen wir noch den Tanzlehrer suchen.
Samba-Server

Samba-Server

  1. Ob schon ein Server auf dem System vorhanden ist, kann man mit dem Kommando
    which smbd prüfen.


  2. In diesem Zusammenhang gibt es noch den Dämon nmbd. Welche Aufgabe hat dieser Dienst?


  3. Starten Sie die beiden Dämonen smbd und nmbd.

  4. Ein erster Test, ob beide Dienste laufen kann mit dem Kommando
    smbclient -U% -L \\<IP des Servers>
    erfolgen, wobei die IP zunächst die IP der ersten Schnittstelle des Servers ist.
    Analysieren Sie die Ausgabe von smbclient.

  5. Bei Änderung der smb.conf müssen beide Dienste smbd und nmbd gestoppt und dann wieder gestartet werden.
    (ps -e |grep smbd und anschließendes kill -9 <PID> stoppt smbd )

  6. Um später das Natz von einem virtuellen Client zu testen, muss in der Datei smb.conf der Parameter
    interfaces = <IP des Servers des internen Netzwerkes> <weitere IP des Servers>
    gesetzt werden. Was hat sich nun bei
    smbclient -U% -L \\<IP des Servers des internen Netzwerkes >
    geändert?


Samba-Konfiguration:

Literatur z. Bsp. : Linux im Netz C und L -Verlag, S492-500
Links:

http://www.unifix.de/tutorial/samba/DE-Samba-HOWTO-5.html.

    Nach Änderungen in der smb.conf muss immer der Sambadämon neu gestartet werden:

    1. Falls in Ihrem DSL-Linux noch kein Samba installiert ist, dann holen Sie sich das Paket samba.dsl unter http://distro.ibiblio.org/pub/linux/distributions/damnsmall/mydsl/net/ .
      Prüfen Sie dann ob die Dämonen nmbd und smbd vorhanden sind.

    2. Geben Sie am Server testparm -s ein. Welche Funktion hat dieses Kommando?

    3. Editieren Sie die smb.conf-Datei und legen Sie ein Verzeichnis public an, auf das jeder Nutzer per Samba zugreifen kann. Testen Sie danach, mit
      smbclient -U% -L \\<IP des Servers>
      ob die Freigabe existiert.

    4. User, die Samba nutzen wollen, müssen einen Samba-Login haben.
      Geben Sie die Syntax des Kommandos smbpasswd dazu an. Richten Sie dann einen neuen Sambauser mit Passwort ein.

    5. Auch die Home-Verzeichnisse sollen per Samba eingebunden werden können. Jeder User im Netz soll so auf seine eigene Daten zugreifen können. Richten Sie dieses per Konfigurationsdatei ein.
      Geben Sie die entsprechenden Zeilen der smb.conf an.

    6. Versuchen Sie nun ein Sambaverzeichnis mittels des Kommandos smbmount (Alternativ: mount -t cifs bzw. mount -t smbfs) in den Verzeichnisbaum einzubinden.

    7. Nutzen wir einmal das DSL-Tool unter Apps – Net – smbClient. Welche Daten müssen Sie eingeben um eine Verbindung aufzubauen?

    8. Falls die Verbindung des smbClient erfolgreich war, können Sie gleich einmal testen, welche Kommandos Ihnen zur Verfügung stehen. Geben Sie einen kurzen Überblick über die Kommandos an.

    9. Sambafilesysteme können auch per Datei-Explorer angezeigt werden, falls dieser smb unterstützt. Versuchen Sie es doch einmal.

    10. Wenn Sie nun einen Windows-Client im LAN haben sollte dieser nun auf den Samba-Server zugreifen können.
      Welche Einstellung in Windows ist dazu unbedingt nötig?


      weitere Samba-Konfiguration:

    11. Druckerfreigabe unter Samba: Geben Sie den entsprechenden Abschnitt in der smb.conf an, der den Drucker des Servers für alle Samba-Clients freigibt.

    12. Zugangskontrolle: Geben Sie das public -Verzeichnis nur für den User test frei. Notieren Sie die Änderungen in der smb.conf

    13. Geben Sie eine minimale smb.conf-Datei an, die
      - einen minimalen Abschnitt [global] enthält
      - die Home-Verzeichnisse der user freigibt
      - ein Austauschverzeichnis zum Lesen und Schreiben für alle freigibt

      Kommentieren Sie dieses Konfigurations-File.

    14. Informieren Sie sich über grafische Administartionstools für den Samba-Server. Nennen Sie Beispiele und geben Sie an, wie diese über einen Browser angesprochen werden können.

    15. Im Zusammenhang mit Samba bzw. cifs trifft man auf den Begriff WINS . Erläutern Sie die Aufgabe eines WINS-Servers. Gibt es inzwischen Alternativen dazu?


    ...und nicht vergessen: Übernehmen sie die gewonnenen Erkenntnisse in die Dokumentation für den Server ! ...